top of page

SFIEMA in Kooperation mit WIEN MODERN

Sa., 14. Nov.

|

Cafe Korb

„M U S I K - B I O T O P“ Wir meinen „Musik-Biotop“ als Metapher für ein musikalisches Ökosystem, in dem Vielfalt, Austausch und gegenseitige Unabhängigkeit wichtig sind.

SFIEMA in Kooperation mit WIEN MODERN
SFIEMA in Kooperation mit WIEN MODERN

Zeit & Ort

14. Nov. 2026, 22:00 – 23:00

Cafe Korb, Brandstätte 7, 1010 Wien, Österreich

Über die Veranstaltung

„M U S I K  -  B I O T O P“ 



 Wir meinen „Musik-Biotop“ als Metapher für ein musikalisches Ökosystem, in dem Vielfalt, Austausch und gegenseitige Unabhängigkeit wichtig sind.


Der Begriff beschreibt Musik nicht als Einzelbereich, sondern als lebendiges Ökosystem, in dem Bildung, Nachwuchs, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe zusammenhängen. (Gisela Nauck) 



SFIEMA: society for sound art, free improvisation and experimental music austria


 


Mia Zabelka und Herbert Lacina sind leidenschaftlich im Feld der experimentellen Improvisation tätig und betreiben deren Ausübung vor allem auch unter dem Aspekt der sozialen Interaktion. Dazu gehört das sensible Erfassen der Stimmung des Spielpartners/der Spielpartnerin, welches ein reiches musikalisches Interagieren ermöglicht. 


Aber auch das Erspüren der Energie des Publikums ist ein entscheidender Faktor beim Improvisieren.  Die unterschiedlichen Bewusstseinsströme der Zuhörenden bestimmen den Verlauf jeder Improvisation entscheidend mit. 


• Kuratiert von Mia Zabelka und Herbert Lacina 


• Moderation: Franz Schubert  


• Musik:


HIDDEN BODIES  – Zahra Mani, Kinga Tóth, Mia Zabelka 25 min.


THE ART OF ENTROPY–   Alex Babikov, Markus Gruber,  Herbert Lacina  25 min.




HIDDEN BODIES


Zahra Mani, Kinga Tóth, Mia Zabelka 


Instrumente, Naturgeräusche, Klangobjekte, Elektronik, Gesang und Spoken Word 


Das Trio Mani-Tóth-Zabelka spielte erstmals 2025 zusammen. Ihre erste CD, aufgenommen im Studio RP2 im ORF Funkhaus in Wien, wurde von Zahra Mani nachbearbeitet und erscheint im Herbst 2026 auf dem britischen Label Little Crack’d Rabbit (LCR records). 


3 einzigartige musikalische Stimmen treffen aufeinander in einer bewegten Klangwelt, die von Abstraktion, gefundenen Klängen, Gesang und Mehrsprachigkeit geprägt ist. "Hidden Bodies" bewegt sich zwischen Lyrik und Fragilität, innerer Kraft und Experimentierfreude. (Text: Zahra Mani)



Zahra Mani – Bassgitarre, Feldaufnahmen, Live-Electronik


Kinga Tóth – Stimme, Live-Elektronik, Klangobjekte


Mia Zabelka – Stimme, Violine, Live-Elektronik, Klangobjekte



THE ART OF ENTROPY


Alex Babikov,  Markus Gruber,  Herbert Lacina


The „Art of Entropy“ beschreibt musikalische  Entropie als faszinierende Reise von maximaler Unordnung zu fragiler Ordnung – 

oder umgekehrt, als langsamen Zerfall von Ordnung ins Chaos. (Herbert Lacina) 


Alex Babikov –  Guitar


Markus Gruber – Schlagzeug, 


Herbert Lacina –  7 String Bass





Musiker*nnen 


ZAHRA MANI


Zahra Mani ist Musikerin und Komponistin aus Pakistan und London. Sie lebt und arbeitet seit 2001 in Österreich. Ihr musikalisches Schaffen umfasst Kompositionen für Soloinstrumente, Stimmen und Ensembles, Radiokunst und Klanginstallationen sowie elektroakustische und intermediale Performances. 


Ihre Konzerttätigkeiten inkludieren Live-Performances und Improvisation in Solo und Ensemble Auftritten, sowie Klanginstallationen und Kunst im öffentlichen Raum. Sie spielt Kontrabass, Gitarren und Klavier, studierte klassische indische Musik in Pakistan und hatte Einführungen in Tabla und Sitar, und verwendet in ihren Kompositionen und Performances auch Elektronik, wobei ihre Betonung auf „organischem“ Klang liegt, und sie ausschließlich mit analog erzeugten und aufgenommenen Ausgangsmaterialien arbeitet. 


Die Arbeiten haben eine distinktive kompositorische Stimme, geprägt von einem grundsätzlich offenen Hören, das alles Akustisch-Wahrnehmbare versucht, einzuschließen. Manis Zugang zu Klangwelten prägt ihre Klangsprache, der ein fortwährender, subtiler Puls zugrunde liegt, und die Melodie, Rhythmus, Zeitstrukturen und Akustik stets hinterfragt. 


www.zahramani.com



KINGA TÓTH


Kinga Tóth is a writer, visual and sound poet, performer, teacher, and translator who works in Hungarian, German, and English. She presents her work through performances, exhibitions, and international installations and festivals. In addition to her artistic practice, she is a philologist and educator, giving lectures and workshops internationally. She also works as a journalist, copy editor for art magazines, and cultural program organizer.


Her international publications include poetry collections, visual art catalogs, novels, and music recordings. She has participated in numerous artist and writer residencies, including IWP, LCB, GEDOK, Bosch, and Solitude, and is a member of several art organizations. In 2018/2019, she served as City Writer of Graz. In 2019/2020, she developed a new intermedia text project as writer-in-residence at the Landis & Gyr Foundation in Zug, Switzerland.


In 2020, she received the Hugo Ball Förderpreis for her intermedia literary work in German, as well as the Bernard Heidsieck Prize (awarded by the Centre Pompidou and Fondation Bonotto) for her performative literary work.


In 2021, she was a guest artist at Villa Waldberta and AIR Krems, and her visual work was exhibited in Tallinn, Budapest, and at the Centre Pompidou and MODEM. In 2022, SUKULTUR presented her book Transit in Germany. Together with composer Silvia Rosani, she received the Hannsmann Scholarship in Stuttgart, and she was also a guest writer in Hausach.


Alongside her artistic work, she is currently a PhD student in German Studies at the University of Debrecen, where she researches nun-art and performative texts. She began her doctoral studies within the framework of Art and Science Studies at Mozarteum University Salzburg (in cooperation with Paris and London), focusing on nun-art. In 2023/2024, she was a DAAD artist-in-residence in Berlin, where her vocal poetry album MariaMachina was released (by DAAD and Hinge Thunder Records), alongside a poetry and graphic art volume of the same title published by Matthes & Seitz.


In 2024, she was a fellow of the MQ program in Vienna; in 2025, an artist in residence in Waidhofen; and in 2026, she is a guest visual artist at the Akademie der Künste at Villa Serpentara in Rome.


www.kingatoth.com



MIA ZABELKA


Mia Zabelka erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Violinunterricht und begann, neben ihrem klassischen Studium bei Alexander Arenkov am Konservatorium Wien, in Jazz- und Rockbands zu spielen. Anschließend studierte sie Kontrapunktik bei Kurt Schwertsik sowie elektroakustische Musik bei Dieter Kaufmann und Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit ihrer ersten Veröffentlichung Somateme 1987 setzt die Violinistin und Komponistin Live-Elektronik und andere innovative Spieltechniken in ihrer musikalischen Sprache ein, um Klang und Geräusch als physikalische Phänomene zu entdecken, die auf den Möglichkeiten der De- und Rekonstruktion des Violinklangs basieren. Die österreichische Musikerin, Komponistin und Sängerin gilt als eine der führenden Persönlichkeiten in der internationalen Szene der elektroakustischen Musik. Sie ist bekannt für ihre innovative und grenzüberschreitende Herangehensweise an Klänge, bei der sie Elemente von Noise, Drone und Improvisation in ihre Kompositionen einfließen lässt. Bei ihren Auftritten setzt sie erweiterte Techniken auf der Violine, elektronische Effekte und eine Reihe anderer unkonventioneller Methoden ein, um eindringliche Klangerlebnisse zu schaffen. 2008 gründete sie Klanghaus, ein Zentrum für Sound Art in der Südsteiermark. Seit 2009 ist sie künstlerische Leiterin von phonofemme Vienna, einem internationalen Festival für experimentelle Musik von Frauen. 2015 wurde sie Präsidentin der SFIEMA. Seit 2019 ist Zabelka Vize-Präsidentin der Austrian Composers Association. Sie kollaboriert mit Künstler:innen aus diversen musikalischen Richtungen und tritt weltweit bei Festivals auf. Mia Zabelka erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt 2018 den Akademia Music Award für ihre im Auftrag des musikprotokolls und des Österreichischen Kulturforums New York entstandene Komposition Für Pauline Oliveros. 2021 wurde sie mit dem Österreichischen Kunstpreis in der Sparte Musik ausgezeichnet.


www.miazabelka.com



ALEXANDER BABIKOV


* 2005 in moskau; lebt und arbeitet in wien als freischaffender komponist, improvisationsmusiker, klangregisseur. auftritte/auffuehrungspraxis als computermusiker und instrumentalist, vorrangig an der elektrischen gitarre. ortsspezifische und konzeptuelle herangehensweisen, eine auseinandersetzung mit den grenzen der wahrnehmung, 'aussermusikalische' ueberlegungen, sowie die damit zwangslaeufig einhergehende erweiterung des musikbegriffs bilden den schwerpunkt seines kuenstlerischen schaffens.


https://babikov.klingt.org/



MARKUS GRUBER


 *1997 in Wien, ist Schlagzeuger mit Lebensmittelpunkt in Wien. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Jazz, frei improvisierter Musik und westafrikanischer Musik. 


Auf Tourneen, Konzerten und Studioproduktionen spielte 


er u.a. mit Mamadou Diabaté, Magou Samb, 5x5, Pataw Band, Jansky, Gruppo B, GruberRuppSteinkellner, Nina Feldgrill, Robert Unterköfler, Bertl Mayer, Amidou Koita, Gilbert Handler,...


https://www.youtube.com/watch?v=3RsMUIkz2Js&list=RD3RsMUIkz2Js&start_radio=1



HERBERT LACINA


* 1954 in Wien,  ist ein Wiener Musiker im Jazz- und Improvisationsbereich und spielt Akustik und 12-String Bass. Der Künstler, dessen Credo «Musik ist für mich ein Strom von Energie, frei von Formen und Grenzen» lautet, ist Mitglied und Kurator der Society for Sound Art, Free Improvisation and Experimental Music Austria (SFIEMA), Mitglied des Kunstraums Ewigkeitsgasse mit eigener Konzertreihe und Mitglied in der IG bildende Kunst sowie der Austrian Composers Association. 


digitalart.wordpress.com/

https://www.wienmodern.at/2025-bio-herbert-lacina-de-3374



Text/Konzept/ Gestaltung: Herbert Lacina 4/2026

Diese Veranstaltung teilen

bottom of page